Alzheimer
Alzheimer ist eine Demenz Erkrankung des Gehirns, sie tritt erst im Alter auf und geht mit der Abnahme von Gehirnfunktionen einher. Die Krankheit beginnt mit Vergesslichkeit und führt bis zum Verlust des Verstandes.Alzheimer tritt erst ungefähr ab dem 60. Lebensjahr ein.
Erst im Jahr 1906 wurde Alzheimer als Krankheit vom gleichnamigen Arzt Alois Alzheimer als solche diagnostiziert. Die Krankheit wurde als organische, jedoch nicht psychische Erkrankung beschrieben und erst im Jahr 1911 von dem Psychiater Emil Kraepelin nach Alois Alzheimer benannt.
Es kommt zu einer Störung der normalen Funktionen, die durch Verschlechterung bzw. Rückgang von bestimmten Neuronen verursacht wird. Dies führt bei Alzheimer Patienten zur Störung der Sprache, des Gedächtnisses und leider des Denkvermögens.
Da die Hirnmasse im Laufe der Zeit, also während der Krankheit, abnimmt, ist von einer Hirnatrophie die Rede.
Es wird unter Wissenschaftlern und Medizinern diskutiert, ob Amyloid Precursor Protein der Auslöser für den Zellverlust ist. Des Weiteren ist bekannt, dass unter anderem der wichtige Neurotransmitter Acetylcholin in nicht ausreichenden Mengen hergestellt wird, dies führt zu einer weiteren wesentlichen Verschlechterung der Gehirnleistungen.
Ursachen für die Krankheit liegen unter anderem in der Genetik des Menschen. Es gibt einzelne verschiedene Mutationen auf einzelnen Genen, die natürlich vererbt werden können. Außerdem gibt es noch eine Verbindung zwischen Alzheimer und einem Cholesterintransport begleitenden Protein Apolipoprotein. Presenilin-1 und Presenilin 2 führen ebenfalls zu einer Erhöhung der Alzheimer Erkrankung.
Patienten mit dem Down-Syndrom, wo das Chromosom 21 dreifach mit dem Erbmaterial vorliegt, stehen ebenfalls unter erhöhtem Risiko an Alzheimer zu erkranken, das sich auf Chromosom 21 auch das Amyloid Precursor Protein befindet.
Weiterhin ist eine Mutationsvariante des SORL1-Gens als erhöhter Risikofaktor für diese Erkrankung festgestellt. Wie Wissenschaftler in Tests herausgefunden haben, entsteht mehr von dem Eiweiß Beta-Amyloid, wenn das genannte SORL1-Gen in seiner Tätigkeit und Aktivität gestört wird. Anhäufungen dieses Eiweißes im Hirn sind ein sehr typisches Zeichen von Alzheimer. Sie bewirken, dass Nervenzellen im Gehirn zugrunde gehen, und dies führt eines Tages unausweichlich zum Tod des Patienten.
